Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Girokonto’

DKB KartenSeit dem Wochenende gelten für alle Banken die neuen Richtlinien der EU für den Zahlungsverkehr. Darunter fallen auch neue Regelungen für den Verlust von Kredit  und EC Karten. Wie unterschiedlich Banken den Verlust einer Karte handhaben ist mir erst vor ein paar Monaten aufgefallen. Ich besitze zur Zeit zwei Konten bei einer Direktbank, der Deutschen Kreditbank Berlin (DKB). Vor gut 3 Monaten kamen mir innerhalb von 24 Stunden beide EC Karten abhanden. Direkt nachdem ich den Verlust bemerkt hatte, habe ich Karten bei der allgemeinen Sperrhotline 116 116 sperren lassen. Bei der ersten Karte rief ichdann später die DKB Hotline an und es wurde für mich ohne Probleme eine Ersatzkarte bestellt. Die zweite Karte bestellte ich dann selbst über das online Portal. Beide Karten trafen wenige Tage später bei mir ein, ohne dass mir eine Gebühr berechnet wurde. Erst hinterher stellte ich fest, dass das nicht selbstverständlich ist. Viele Banken berechnen nicht nur für das Ausstellen einer neuen Karte, sondern sogar für das Sperren der alten Karte eine Gebühr. Dazu kommt, dass das Konto der DKB komplett kostenlos ist. Das ist Service, wie man ihn heute leider selten erlebt.

Read Full Post »

SparkasseMein erstes und einziges Girokonto hatte ich seit ich etwa 15 Jahre alt bin bei der Sparkasse KölnBonn. Wie bei fast jeder Bank gibt es auch hier ein so genanntes kostenloses „GiroStart“ Konto für Schüler und Studenten. Nie hatte ich ein Problem damit, wobei es auch nicht viel gab, was Probleme hätte machen können. Mein Berater hat sich in fast 10 Jahren etwa 3 Mal gemeldet. Ein Mal mit einem vorgeschriebenen Brief zum 18. und zwei Mal, weil er eine Bescheinigung haben wollte, dass ich noch Student bin.  Also habe ich die Filialen so gut wie nie von Innen gesehen.

Wenn man nun aber kein Schüler und kein Student mehr ist, fängt auch dieses Konto schnell an Geld zu kosten. Da mich, wie oben beschrieben, eigentlich nichts bei dieser Bank hielt entschied ich mich für eine Direktbank. Keine Kosten, keine Mindesteinlage und oben drauf gibt’s noch eine Kreditkarte mit der man an jedem Geldautomat Geld bekommt.

So machte ich mich dann Anfang der Woche auf in die Geschäftsstelle am Gürzenich und reihte mich artig in die Schlange ein. Nach etwa 10 Minuten war ich an der Reihe und trug mein Anliegen vor. Eine Kontoauflösung könnte sie leider nicht machen. Dafür müsste ich zu einem Berater und da seien jetzt leider alle Plätze belegt. Im Hintergrund hatte sich aber bereits ein weiterer Kollege dazugesellt und fragte eifrig, warum ich denn das Konto auflösen wollte. Ich sagte wahrheitsgemäß, dass ich nicht einsähe die Kontogebühren zu zahlen für Leistungen (Beratung, Filialen etc), die ich nicht benötige. Daraufhin meinte er, er könnte mir ein Angebot machen. Dafür würde sich im Laufe der Woche jemand melden. Gut. Vollkommen unzufrieden war ich ja nicht, also ließ ich bereitwillig meine Telefonnummer da, um mehr über dieses „Angebot“ zu erfahren. Im laufe der Woche wolle man sich melden.

Aber natürlich blieb das Telefon bis Freitag stumm. So wanderte ich Freitagnachmittag zum zweiten mal wieder in die gleiche Geschäftsstelle, reihte mich in die Schlange ein und erhielt wundersamer Weise die gleiche Antwort. Das könne sie nicht machen. Dafür müsste ich zu einem „Berater“ und das würde heute ganz bestimmt nichts mehr. Als ich ihr dann höflich erklärte, dass ich bereits zum zweiten Mal da bin und sich auch niemand bei mir gemeldet hat, meinte sie nur, dass ich das ganze schriftlich machen sollte.

Ich winkte ab und machte mich auf in die Geschäftsstelle Neumarkt (etwa 300 m weiter). Etwas angesäuert stellte ich mich wieder ordentlich in die Schlange, gleiches Spiel. Kein Berater da. Dieses Mal war ich nicht mehr ganz so höflich und erklärte ihr die Situation und das ich das gerne heute noch geklärt hätte. Daraufhin schaute sie noch einmal nach und fand tatsächlich doch noch jemanden, der mein Konto auflösen konnte. Dies dauerte dann auch NUR NOCH eine Ewigkeit halbe Stunde.

Ich kann ja verstehen, dass man einen Kunden nicht gerne gehen lässt, aber da gibt es bestimmt effektivere Möglichkeiten, oder?

Read Full Post »